Grossauftrag Innkraftwerk Kirchbichl

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Nach vier Jahren Prüfung- und Planungszeit erfolgte am Freitag, 19. Mai 2017 der offizielle Spatenstich zur Erweiterung des TIWAG Innkraftwerkes Kirchbichl.

Die Bauarbeiten für das Projekt Kraftwerk Kirchbichl – Erweiterung konnten am 3. Juli 2017 pünktlich begonnen werden. In dem kurzen Bericht möchten wir Euch über den Stand der Arbeiten an den einzelnen Bauabschnitten informieren.
Die Baustraßen und die Infrastruktur für unsere Arbeiten als auch für die Maschinenausrüstung sind so weit abgeschlossen. Es wurde neben BE-Flächen und Baustraßen auch der Anschluss an die Inntalautobahn mit einer Behelfsbrücke über den Inn hergestellt um das Ortsgebiet zu entlasten. Die Innschleife wurde verbreitert, das bestehende Messwehr adaptiert und die bestehende Ufersicherung zum Teil saniert.

Das Dotierkraftwerk im Bereich zwischen Triebwasserweg und Innschleife liegt im Plan. Derzeit werden die Stahlbetonarbeiten des in der Baugrube liegenden Teiles des Fischaufstieges und des Krafthauses ausgeführt. Nach Ausbau der massiven Aussteifungen der 11 Meter tiefen Baugrube wird der obere Teil des Kraftwerks zügig voranschreiten. Die Leitwände und der Fischaufstieg außerhalb der Baugrube sind fertig gestellt. Auch mit den Bauarbeiten am Betriebsgebäude wurde bereits begonnen. Mit November wird der Triebwasserweg für Inspektionsarbeiten 3 Wochen entleert. In diesem Zeitfenster wird dann der Einlauf und der Rechen des Kraftwerkes hergestellt um mit Ende des Jahres planmäßig in Betrieb gehen zu können.

Das Krafthaus und das Überlaufbauwerk am östlichen Ende des Baufeldes liegen so weit im Plan. Die ca. 30 m langen Bohrpfähle sind bereits fertig gestellt. Derzeit ist die Spezialtiefbaufirma mit den Zwickelausfachungen zwischen den Bohrpfählen und parallel dazu mit der Errichtung der DSV-Sohlen beschäftigt. Die Eignungsprüfungen der hoch belasteten Anker und Auftriebspfähle ist vorauseilend bereits abgeschlossen. Ziel ist es, mit Ende August den Aushub im Krafthaus zu beginnen und parallel dazu die Aussteifungen einzubauen. So könnte im Oktober mit dem Stahlbetonbau in der dann bis zu 19 Meter tiefen Baugrube begonnen werden. Für Ende Jänner 2019 ist geplant, die Saugrohrpanzerung einzubauen.

Als nächster großer Meilenstein wäre mit März 2019 die Montage des 60 Tonnen schweren Rohrgehäuses mittels Schwerlastkran. Nach Abschluss der Montage und Lagesicherung werden die Grundbauteile der Turbine mit Sekundärbeton vergossen. Der Rohbau des Krafthauses 2 sollte dann bis in den Spätsommer 2019 fertig gestellt sein. Ab Sommer 2019 soll auch mit der Errichtung des parallel dazu situierten Entlastungsbauwerkes begonnen werden. Der Probebetrieb des Kraftwerkes sollte dann mit September 2020 starten können.

Als dritte Hauptbaumaßnahme soll der bestehende Triebwasserweg auf eine Länge von einem Kilometer zur Zeit der Werksabstellung ab November 2019 in 5 Monaten saniert werden. Parallel dazu wird der Triebwassereinlauf und -auslauf hergestellt.


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Ing. Hans Bodner
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